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Für Bürger - Leistungsfinder

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Zuschuss-Wintergeld Bewilligung

Wenn eine Baufirma aufgrund Schneefalls in den Monaten Dezember bis März Bauarbeiten nicht durchführen kann, können Saison-Kurzarbeitergeld beziehungsweise ergänzende Leistungen den Entgeltausfall teilweise ausgleichen. Es soll Ihren Betrieb entlasten und dabei helfen, Arbeitsplätze zu erhalten.

Das Zuschuss-Wintergeld ist begrenzt auf Betriebe 

  • des Bauhauptgewerbes, 
  • des Gerüstbauerhandwerks, 
  • des Dachdeckerhandwerks und 
  • des Garten- und Landschaftsbaues.

Das Zuschuss-Wintergeld soll Ihren Betrieb entlasten und dabei Ihnen helfen, Arbeitsplätze zu erhalten. Damit Sie das Zuschuss-Wintergeld bekommen können, verlangt der Gesetzgeber, dass Ihr Unternehmen Arbeitsentgeltausfälle kompensiert oder vermeidet, indem Sie Arbeitszeitguthaben dafür auflösen. Für jede eingebrachte Stunde des Arbeitszeitkontos kann Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Zuschuss-Wintergeld in Höhe von bis zu EUR 2,50 netto je Stunde gewährt werden, wenn dadurch die Inanspruchnahme von Saison-Kurzarbeitergeld vermieden wird. Das Zuschuss-Wintergeld ist auf Ausfallstunden begrenzt, die innerhalb der regelmäßigen betrieblichen Arbeitszeiten liegen. Ausgefallene Überstunden können hingegen nicht mit Zuschuss-Wintergeld teilkompensiert werden.

Der Zeitraum ist auf die Monate Dezember bis März begrenzt. 

Zuschuss-Wintergeld können Sie nur für gewerblich versicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gezahlt bekommen. Angestellte und Poliere haben keinen Anspruch.

Besonderheit: In Betrieben des Gerüstbauerhandwerks beträgt das Zuschuss-Wintergeld EUR 1,03 je Stunde und ist auf die Monate November bis März beschränkt. Die Regelung für das Gerüstbauerhandwerk gilt aktuell befristet bis zum 31.03.2021.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit. 

Quelle: Serviceportal Niedersachsen (Portalverbund des Bundes und der Länder)

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